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Friedhelm Iwan

Friedhelm Iwan

Geboren am 10.12.1928
Gestorben am 13.01.2016
Erstellt von Friedhelm Iwan jun. am 09.03.2016

  • Friedhelm Iwan
  • 10.12.1928
  • Wattenscheid
  • 13.01.2016
  • gut, reichlich, pünktlich ......
  • Immensen
Friedhelm Iwan wurde am 10.12.1928 als Sohn des Bergmanns Wilhelm Iwan (1905-1984) und dessen Ehefrau Franziska Paula (geb. Konfert, 1907-1990) in Wattenscheid geboren und am 26.12.1928 in der evangelischen Kirche getauft. Er hatte einen noch lebenden Bruder (Karlheinz, geb. 1930) und einen kurz nach der Geburt verstorbenen Bruder (Norbert, 1939-1940).
 
Friedhelm wuchs im Ruhrgebiet auf und besuchte die Märkische Städtische Oberschule für Jungen Wattenscheid.
 
Mit 15 Jahren wurde er als Flakhelfer rekrutiert und in einem Dorf nahe Hannover eingesetzt, wo er seine spätere Ehefrau Lisa kennenlernte. Kurze Zeit später wurde er nach Russland geschickt, geriet dort in Gefangenschaft,  konnte aber über die Elbe flüchten und kehrte in das Dorf Immensen zurück.
 
In der Oberschule in Wattenscheid holte er das Abitur Anfang 1949 nach und verlegte seinen Lebensmittelpunkt endgültig nach Immensen.
 
Am 5.6.1951 wurde das Aufgebot veröffentlicht und am 11.10.1951 heiratete Friedhelm seine Jugendfreundin Lisa Fricke (geb. 16.3.1928); die kirchliche Trauung erfolgte einen Tag später in der Kirche von Immensen. Gelebt wurde zunächst auf dem Hof des Schwiegervaters Friedrich Fricke. Hier wude auch der erste (und einzige) Sohn nach abenteuerlich verlaufener Anreise der Hebamme aus Steinwedel am 19.9.1952 geboren; er wurde nach seinem Vater ebenfalls Friedhelm  benannt.
 
Da es auf dem Hof zu Dritt zu eng wurde, wurde im Eilertweg des Ortes von dem Maurermeister Bätz ein Einfamilienhaus erworben - einschließlich eines angrenzenden Anbaus für ein Schwein.
 
Die berufliche Entwicklung Friedhelms startete in der Chemische Fabrik Lehrte Dr. Andreas Kossel GmbH mit dem Erwerb des Kaufmannsgehilfenbriefes im März 1951. Im September 1952 wechselte er als kfm. Angestellter zur Continental Gummi-Werke AG in die Order-Gruppe der Export-Abteilung und blieb dort bis 1958. Zuvor hatte er sich bei Bahlsens Keksfabrik mit Erfolg beworben...Zitat seines Chefs: ...und teilen Ihnen mit, daß wir nicht abgeneigt sind, Sie für den vorgesehenen Posten einzustellen...
 
Friedhelm startete bei Bahlsen als Sachbearbeiter in der Abteilung Einkauf mit tariflich 479 DM und außertariflicher Zulage von 121 DM... und das für Frau, Sohn und Haus... das Geld war mehr als knapp....
 
Der Firma Bahlsen und der Abteilung Einkauf blieb er bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand treu, er wurde dort Hauptgruppenleiter, erhielt Handlungsvollmacht und hatte ein 25jähriges Betriebsjubiläum.
 
Sein Sohn Friedhelm heiratete im Oktober 1977 seine Elke; Enkel Oliver folgte im Oktober 1979 und Enkelin Jana im Januar 1981. Oliver heiratete seine Sara und sorgte 2012 für den ersten Urenkel Nima; Jana folgte mit ihrem Lebensgefährten Frank ein halbes Jahr später mit der ersten Urenkelin Lotta. Den Reigen der Urenkel vollendeten ein knappes Jahr vor Friedhelms Tod Oliver und Sara mit den Zwillingen Mina und Mian.
 
Im September 1993 ging Friedhelm in den Ruhestand. Leider war ihm gesundheitlich kein wirklich aktiver Ruhestand gegönnt. Bereits seit Anfang der 80er Jahre waren Herzbeschwerden und Kreislaufprobleme akut, vor Beginn des Ruhestand kamen akute Lungenprobleme dazu, eine Wirbelsäulenverengung engte seine Beweglichkeit ein, Rollator und Rollstuhl waren nötig. Außerhalb konnte er sich nur mit dem Elektro-Rollstuhl fortbewegen, Treppen waren sein großes Problem...das Haus musste umgebaut werden...Schlafzimmer und Bad waren nun ebenerdig... zum Schluss kam noch ein Treppensteiger.
 
Trotz aller Einschränkungen hat Friedhelm gerne gelebt und hat sein Leben genossen, wie das umfangreiche und pünktliche (dafür sorgte im Rahmen ihrer Möglichkeiten seine Ehefrau) Essen. Er war geistig fit, hat gerne telefoniert und kommuniziert, war in Sachen Sport und Bundesliga dank Sky stets up to date.
 

Friedhelm bewies Weitblick und hat den finanziellen Rahmen für sich und seinen "Räuber" (Kosename für seine Ehefrau) gestaltet und bis zum Tod geregelt.

Friedhelm starb am 13. Januar 2016 gegen 22:50 Uhr friedlich; er hatte sich im Bad auf die Nachtruhe vorbereitet.

Friedhelm wurde am 20. Januar auf dem Friedhof in Immensen beerdigt.

 

Ein wertvolles Leben wurde damit beendet:

Lieber Vater, RIP (Du hast es Dir verdient !!) 

 

Kerzen

Von Thomas

Für Friedhelm Iwan

Am 24.09.2016

Eine schöne Gedenkseite...alles Gute wünsche ich der Familie...

Kerzen

Von Jana, Frank und Lotta

Für Friedhelm Iwan

Am 29.04.2016

Wir vermissen Dich, Opi !

Kerzen

Von H. Kloos

Für Friedhelm Iwan

Am 02.04.2016

Eine sehr schöne Gedenkseite und eine bewegende Lebensgeschichte.
Ihnen und ihrer Familie alles Gute



Ich möchte an den Geburts- und Todestag von Friedhelm Iwan erinnert werden.