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Werner Hirsch

Werner Hirsch

Geboren am 10.11.1958
Gestorben am 16.07.2019
Erstellt von Sebastian Hirsch am 02.08.2019

  • Werner Hirsch
  • 10.11.1958
  • Frömern Fröndenberg
  • 16.07.2019
  • Werner Beinhart
  • Frömern

Werner wurde am 10.11.1958 im Elternhaus, in Frömern, geboren. In Frömern ging er auch zur Schule.

Schon mit 14 Jahren unterstützte Werner finanziell seine Eltern und Geschwister in dem er Schwerstarbeit "auf dem Bau" ausübte und dafür nur ein kleines Taschengeld von seinem Lohn behielt. So jung Er damals noch war, so bescheiden und genügsam war Er schon, und diese Lebenseinstellung zog sich sein ganzes Lebenlang fort.

Er hatte immer den Schalk im Nacken. Ob Er sich nun, mit seinem heißgeliebten Capri mit "Manta-Fuchsschwanz", wilde Verfolgungsjagden über´s Hönnetal mit der Polizei lieferte, des Nachts über den Zaun des Freibades kletterte zum "Nackt-Baden" oder mit dem Pony seines Bruders Gerd in die Kneipe einkehrte um ein Bierchen zun kippen, Er war zu fast allen Schandtaten bereit. Und wehe eine dritte Person wagte es seinen jüngeren Brüdern zu Nahe zu treten, dann konnte "Bauer" (wie sein Spitzname damals lautete) fuchsteufelswild werden. Eben ein waschechter "Werner Beinhart"!

Einer der Wegbegleiter aus dieser Jugendzeit war Karsten (Kasi) Bengtsson der sich bis zur letzten Stunde seinen besten Freund nennen durfte.

Doch es gab noch einen besten Freund. In Balve, dort lebte Er im jungen Erwachsenenalter, lernte Er auch Hans Röhlen kennen. In ihm hatte Werner einen zweiten besten Freund bis zuletzt.

In Garbeck dann lernte Werner, gemeinsam Brötchen schmierend für einen Polterabend, Isabel kennen die Er kurz darauf auch ehelichte. Ab diesem Zeitpunkt war Werner völlig der spanischen Küche erlegen und konnte nie genug bekommen von Paella, Garnelen und von Knoblauch. Ja, Knoblauch war aus fast keiner Speise mehr weg zu denken.

Nach der Hochzeit zog es Ihn wieder zurück nach Frömern und die kleine Familie war bald komplett: drei wundervolle Söhne wurden geboren: Sebastian, Patrick und Tobias. Auch wenn die Drei schwerer zu hüten waren als ein Sack voller Flöhe, so waren sie sein ganzer Stolz und das hörte man bei jedem Satz heraus wann auch immer Werner von ihnen sprach.

Mit sehr viel Kraft, Energie und einer tüchtigen Portion Humor meisterte Er stets das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Werner liebte es zu lachen und ging pfeifend durchs Leben, auch wenn er musikalischen nie die richtigen Töne traf. "Schief" singen konnte Er auch so toll und wir Alle lachten, sangen und pfiffen mit Ihm.

Werner war immer für Jeden da, man musste nicht lang fragen ob Er helfen könne, Werner sah das Hilfe gebraucht wurde und half, PUNKT. Er half wo immer Er Hilfe leisten konnte und zwar nie in Erwartung irgendwelcher Gegenleistung.

Ob Er sich nun, im strömenden Regen, unter das kaputte Auto seines Bruders Peter oder eines Schwagers oder Freundes legte um es zu reparieren oder am Umbau der Schützenhalle tatkräftig mitwirkte oder beim Angelverein mit seiner Handwerkskunst und bei der Ruhr-Ufer-Säuberung aushalf, Werner war immer zur Stelle und war sich für keine Arbeit zu Schade.

Würden wir suchen, so würden wir so schnell kein größeres Herz finden können als das Seine. Werner war einzigartig in seiner Güte und Bescheidenheit sein ganzes Leben lang.

Viele Freunde hatte Er beim Schützenverein Adler Hohenheide bei dem Werner im Millennium-Jahr auch als Schützenkönig regierte. Nicht weniger Freunde im Angelverein ASV Fröndenberg Ruhr. Und in den letzen Jahren kamen noch mehr Freunde dazu denn Er wurde stolzes Mitglied im Motorrad-Club Skullmaxxer.

Werner, Du hinterlässt ein Loch in uns Allen das Niemand zu füllen vermag.

Du bist jetzt in guter Gesellschaft "da oben", denn deine Eltern, Großeltern und viele Freunde haben dich dort schon empfangen. Lehne dich am "Himmels-Trensen" an und proste uns von oben zu.

Ich möchte an den Geburts- und Todestag von Werner Hirsch erinnert werden.